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Perspektive für Frösche

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Erdkröte beim Umsetzen am Krötenzaun
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Perspektiven für Frösche

Für viele Amphibienarten ist es das größte Problem, geeignete Gewässer für ihre Fortpflanzung zu finden. Der NABU Langstadt kümmert sich aber nicht nur um Gewässer für die Amphibien:
Amphibien sind keine Tamagotchis!
Leider werden Amphibien immer wieder gefangen und mit nach Hause genommen. Sehr viele davon sterben wegen ungenügender Pflege. Anders als bei den digitalen Haustieren gibt es keine Möglichkeit, das Tier mit neuem Leben zu erwecken. Der echte Tierfreund beläßt die Tiere an ihrem Gewässer und beobachtet sie dort!
Mit Radlader Tümpel herstellen
Wasser für Molche & Co

Es wurden Gewässer neu angelegt, verlandete Gewässer wieder vertieft und bei einigen Gewässern werden durch Pflege günstige Bedingungen für bestimmte Arten aufrecht erhalten. Welche Amphibienarten in der Langstädter Gemarkung vorkommen, erfahren Sie HIER.
Neue Tümpel für die Gemarkung.
Hier mit Maschineneinsatz,
...
Tümpel graben von Hand
... hier mit Muskelkraft.
Auf Krötensuche bei Regenwetter (Dirk Diehl)
Tod auf der Wanderung verhindern
Die Straße von Langstadt nach Babenhausen quert eine Wanderroute der Erdkröte

Vor allem an der Straße nach Babenhausen kam es alljährlich zu zahlreichen Todesfällen unter den zum Ablaichen aus dem Wald Richtung Kiesgrube und Amphibientümpeln im Feld abwandernden Erdkröten. Der NABU Langstadt hatte sich daher 2010 entschlossen, das Schlimmste zu verhindern, indem zur Frühjahrswanderung ein Krötenzaun errichtet wurde. Er wurde gemeinsam mit den Aktiven des NABU Babenhausen betreut. Ca. 400 Exemplare der Erdkröte und weitere Tiere wurden im ersten Jahr übergesetzt. Tägliche Kontrollen - bei "Krötenwanderwetter" auch mehrmals am Tag - sind dann erforderlich, um Erdkröte, Berg- und Teichmolch, sowie vereinzelt Grasfrosch, Grünfrosch, Kreuzkröte und Laubfrosch aus den Fangeimern am Zaun auf die andere Straßenseite zu bringen. Nach beträchtlichen Rückgängen der übergesetzten Individuen hat die Gruppe 2016 erstmals wieder auf den Zaun verzichtet. Da sich zeigte, daß es in der Regel nur ein oder zwei Nächte sind, in denen 90% der Kröten wandern, haben wir die Strategie geändert. Nun wird nur noch bei idealem Krötenwanderwetter zu Zeiten mit hoherm Verkehrsaufkommen patroulliert und die Tiere an diesen Terminen am Straßenrand abgefangen und übergesetzt.

Das Verfahren ist unter den nun vorliegenden Bedingungen fast so effizient wie ein Zaun, aber bei weitem nicht so arbeitsaufwendig.
Krötenwanderwetter ist NABU-Aktiven-Wanderwetter.... (Bild: Dirk Diehl)
Laubfrosch beklettert NABU-Helfer (Dirk Diehl)
Laubfrosch zeigt Kletterkünste: Darum ist diese Art morgens nicht mehr im Fangeimer. (Bild Dirk Diehl)
Retten von Kaulquappen
Kaulquappen-Rettung
Dicht dran am Tier mit direktem Erfolgserlebnis

Neben unseren Biotopschutz- und Pflegemaßnahmen versuchen wir, die Verluste an Kaulquappen zu begrenzen. Fallen beispielsweise Gewässer frühzeitig trocken, setzen wir Larven und Laich in benachbarte Gewässer (oft das angrenzende Hauptgewässer) mit besserer Wasserführung um.
Das Herauslesen von Kaulquappen aus dem Schlamm eines trockenfallenden Gewässers ist oft eine mühsame Angelegenheit, hat aber gerade für Kinder einen besonderen Reiz. Nichts ist schöner, als gerettete Tiere an einem aussichtsreicheren Platz wieder freizulassen.
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Finden Sie Frösche und Kröten eklig? Wir nicht!
Betrachten Sie eine Kröte einmal unvoreingenommen

Gesichtsportrait Kreuzkröte (Dirk Diehl)
Krötenträger gesucht!
Jedes Frühjahr freuen wir uns über flexible Helfer
Erdkröte im Fangeimer (Dirk Diehl)
Wer sich eine Kröte schleimig vorstellt, wird sich wundern, wie samtig sich Krötenhaut anfühlen kann. Achten Sie besonders auf die faszinierend gefärbten Augen der Kröten, die Halbedelsteinen in nichts nachstehen. Wenn Sie dann noch an die Empfindlichkeit dieser Tiere gegenüber unserer technisierten Welt und ihre Rolle im ökologischen Netz denken, finden Sie die Tiere vielleicht doch nicht eklig. Um bei kritischen Wettersituationen ein Massaker der anwandernden Erdkröten an der Straße nach Babenhausen zu vermeiden, suchen wir wetterfeste Helfer. Bei Regenwetter in der Dämmerung fangen wir die Kröten vor der Straße oder am Straßenrand ab und bringen die Tiere über die Straße. Wer Krötenretter werden möchte, nimmt bitte Kontakt mit uns auf.
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