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Startseite NABU Langstadt > Interessantes kurz berichtet > aus 2011
Interessantes aus 2011 kurz berichtet
Rebhuhnvortrag
NABU-Traktor
Krötenzaun
Mitgliederversammlung
Harpertshäuser Storch
Kräuterwanderung
Glühwürmchen
Sportwerbewoche
BioS-Besuch
Filmabend
Nikolausmarkt
Das Rebhuhn - Überleben unter schwierigen Bedingungen
Otto Diehl berichtete bei der Januarveranstaltung
Rebhuhn im Winter In unserem ersten Vortragsabend des Jahres am 12. Januar stand mit dem Rebhuhn ein Hühnervogel im Mittelpunkt, der in früheren Jahren in großer Zahl die Langstädter Gemarkung bevölkerte. Otto Diehl berichtete in seinem Vortrag davon, wie die Bestände als Folge der Flurbereinigung stark zurückgingen und in den Jahren danach weiter stagnierten. Noch kommt der Vogel bei uns vor, aber er ist eine Rarität geworden.
Mit Bildern in der bewährten Qualität illustrierte Otto Diehl seinen Vortrag und brachte so einen informativen und anschaulichen Vortrag, der im Nachgang noch einiges an Diskussion und Gesprächen auslöste.
Rebhuhn im Winter (Bild: Otto Diehl).

Unser Traktor ist im Einsatz
NABU Langstadt verfügt jetzt für seine Arbeit über einen Kleinschlepper

Nach langer Suche war es im letzten Jahr endlich gelungen, einen gut erhaltenen Kleintraktor zu erwerben, der den Aktiven die Arbeit auf den Naturschutzflächen erleichtern soll. Ob es der Transport von Arbeitsmaterialien für Pflegeeinsätze und Nistkastenwartung ist oder Mahd und Grasschnittbeseitigung; der Traktor mit seinen knapp 2 Metern Höhe kann auch auf den Obstwiesen gut eingesetzt werden und ist mit einer Leistung ausgestattet, die auch den Betrieb modernerer Geräte für die Wiesenpflege ermöglicht. Diese fehlen allerdings noch: Es muß noch ein Gerät angeschafft werden, mit dem das Mahdgut unter den Bäumen in die Arbeitsgasse zwischen den Bäumen befördert werden kann.
 

NABU errichtet Krötenzaun
Anstieg der Verluste zwischen Langstadt und Babenhausen

Nachdem in den letzten Jahren eine zunehmende Wandertätigkeit der Kröten mit entsprechenden Verlusten zwischen Langstadt und Babenhausen zu beobachten war, haben wir uns zum Aufbau eines Amphibienzaunes entschlossen. Die Tiere wandern wohl aus dem Wald, wo sie den Winter in geschützten Verstecken zugebracht haben, zum Sickenhöfer See. Mit den 300 Metern Zaun, die wir am 19.2. entlang des verlustreichsten Abschnittes aufgebaut haben, wollen wir die Verluste begrenzen. Es ist der Abschnitt, an dem die Straße von Langstadt nach Babenhausen am Waldrand entlangläuft. Wir wollen mit dem Zaun außerdem ermitteln, wie sich das Verhältnis zwischen anwandernden und überfahrenen Kröten darstellt, um die weitere Vorgehensweise auf der Grundlage genauerer Zahlen festzulegen. So lange der Zaun steht, muß er täglich kontrolliert werden, in der Hauptwanderungszeit (mindestens 4° C, regnerisches Wetter) öfter. Dann ist es sinnvoll, in den Abendstunden präsent zu sein, beispielsweise um an den durch den Forstweg unterbrochenen Zaun nach dem Rechten zu sehen. Der NABU Langstadt freut sich, neben eigenen Mitgliedern weitere Helfer gefunden zu haben, die bei dem Projekt mithelfen und so den Aufwand für die einzelnen Mitwirkenden reduzieren helfen.
 

Mitgliederversammlung am 16.3.2011
Jahresrückblick und Diskussionsabend

Bei unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung, bei der auch ein neues Mitglied des NABU Langstadt begrüßt werden konnte, hatte sich wieder eine erfreuliche Zahl von Zuhörern eingefunden, um sich über die Arbeit des vergangenen Jahres, Entwicklungen im Naturschutz und interessante Beobachtungen zu informieren. Während der Vorsitzende seinen "illustrierten Vorstandsbericht" mit dem Fokus auf Langstadt gestaltete, weitete Otto Diehl den Blick in seinem Vortragsteil wieder auf den Kreis, aber auch landes- und bundespolitsiche Themen wurden angesprochen.
Im Zweiten Teil des Abends entspann sich ein anregendes Gespräch über Möglichkeiten des NABU, seine Anliegen zu präsentieren. Der Vorstand hat viele Anregungen für seine weitere Arbeit bekommen und bedankt sich nochmals auf diesem Wege für die konstruktiven Beiträge seiner Mitglieder und Gäste dieses Abends.

 

Der Weißstorch kehrt nach Harpertshausen zurück
Jahrzehntelang war der Weißstorch in Langstadt und Harpertshausen verschwunden

Seit kurzem ist es sicher: Der Weisßstorch hat eine Brut auf dem Nest an der Harpertshäuser Kirche angefangen und nimmt damit eine lange unterbrochene Tradition wieder auf. Als Folge der Nahrungsverknappung waren gegen Ende der sechziger Jahre die Nester im Kreisgebiet Zug um Zug verwaist. Mehr zum Rückgang des Storches erfahren sie HIER. Viele Anstrengungen wurden seitdem gerade im Bereich Hergershausen und Münster wie auch in den umgebenden Dörfern unternommen, um wieder eine Lebensgrundlage für das Wappentier des NABU zu schaffen - und offensichtlich haben sich die Mühen gelohnt. Nun hoffen wir, daß der Vogel erfolgreich brüten und im nächsten Jahr wiederkommen wird.
 
 
Auf Kräutersuche am 15.5.2011
Trockenheit erzwingt anderen Küchenzettel

Eigentlich sollte es grüne Soße werden, für die auf der Kräuterwanderung des NABU Langstadt die Zutaten gesammelt werden sollten. Doch das trockenwarme Frühjahr machte der Planung einen Strich durch die Rechnung. Auf dem Wingertsberg, wo genügend verschiedene Kräuter vorhanden wären, gab es fast nur verdorrte und vor der Zeit blühende Pflanzen. So ging es in die Mark, wo Vorsitzender Dirk Diehl Erläuterungen zu den dort vorhandenen Pflanzen gab und die Teilnehmer unter der Anleitung von Silke Maaty die Zutaten zu einer leckeren Brennesselsuppe sammelten und im Anschluß gemeinsam zubereiteten. Die Verkostung der Suppe war ein Erfolg, das Rezept erhielt allgemeine Zustimmung von den Teilnehmern.

Glühwürmchenwanderung am 8.7.2011
Fledermäuse und kleine Nachttiere im Fokus

Eine große Zahl von Interessierten fand sich zur Abendveranstaltung des NABU Langstadt ein, die auch als Beitrag zum europäischen Jahr der Fledermäuse gedacht war. Und so ging es auch mit der Beobachtung von Fledermäusen los: An der Langstädter Kirche gibt es eine Wochenstube der Breitflügelfledermaus, deren Abflug zur Jagd in der frühen Dämmerung den Auftakt für die Glühwürmchenwanderung bildete. Am Waldeingang in die Mark begegnete der Gruppe noch eine zweite Fledermausart, die ebenfalls mit Wochenstubenquartieren in Langstadt vertretene Zwergfledermaus. Dann traten die Kleintiere in den Vordergrund. Die Glühwürmchen leuchteten und alle konnten sich davon überzeugen, daß das Glühwürmchen eigentlich ein Leuchtkäfer ist, dessen Leuchtvermögen von einer biochemischen Reaktion in seiner Hinterleibsspitze herrührt. Neben dem Leuchtkäfer wurden weitere nachtaktive Tiere entdeckt. Schnecken, Laufkäfer, Nachtfalter und Erdkröte begegneten den Teilnehmern. Überrascht waren die Teilnehmer, als im tiefen Graben nächtliche Aktivitäten von Fischen zu beobachten waren und die Taumelkäfer selbst im Dunkeln ihre Kreise auf dem Wasser zogen.
 

Volleyballmannschaft "NABU-Biber" wird Gewinner der Herzen
Teilnahme mit einer Mannschaft am Volleyballturnier des TSV

Bei der diesjährigen Sportwerbe-Aktion des TSV am 6./7. August nahm zum zweiten Mal eine Mannschaft des NABU Langstadt teil und überraschte durch originelles Auftreten. Als Referenz an die in das Gersprenztal zurückgekehrten Biber nannte sich das Team "NABU-Biber" und trug entsprechende Mannschaftshemden - zusätzlich beim ersten Auflaufen auf das Spielfeld auch die passenden Biberzähne. Wenn auch der sportliche Erfolg bescheiden blieb, bewies die Mannschaft Spielfreude und gewann sich viele Sympathien. Die zweite Teilnahme an dem Turnier ist ein Ergebnis der Bemühungen des NABU Langstadt, sich stärker in das Langstädter Vereinsleben einzubringen.
 

Der BioS: ein besonderer Pfad
Gruppe erlebte eine interessante Führung auf dem Biosphären-Pfad Schaafheim

Am 4. September besuchte eine Gruppe aus Langstadt den Biosphärenpfad in Schaafheim, der von der dortigen NABU-Gruppe in Zusammenarbeit mit der Gemeinde errichtet wurde. Tafeln sind auf diesem Pfad eher spärlich vorhanden. Kleine Marken mit Nummern an den Bäumen bilden die Stationsschilder, zu denen im Internet Erläuterungen zum Ausdrucken bereitgestellt sind. Damit ist der Pfad relativ ungefährdet durch den allgegenwärtigen Vandalismus, der an einer der Tafeln leider auch zu erkennen war. Wir nutzten die Alternative zum Herunterladen von Infoblättern, nämlich die einer Führung. Diplom-Biologin Ivonne Lücke wirkte bereits bei der Konzeption des Pfades mit und hatte einige Überraschungen in Form von kleinen Aufgaben oder Spielen an verschiedenen Stationen für uns bereit. So wurde geschaufelt, um die Grabbarkeit der Böden verschiedener Waldtypen zu testen, Früchte der Waldbäume ertastet, pantomimisch wurden Waldttiere dargestellt, und spannend war der Einsatz einer Endoskop-Kamera in einem Fledermauskasten, wo sich tatsächlich eine Langohr-Fledermaus aufhielt.
Unterstützt wurde Frau Lücke bei der Führung unserer Gruppe von einer "Junior-Rangerin". Das sind Schüler - vom Initiator des Pfades Winfried Blösser geschult, die Führungen auf dem Pfad durchführen und ihn in Ordnung halten. Die Tour war gelungen, zumal trotz anderslautenden Ankündigungen das Wetter hielt. Die Teilnehmer können eine Führung auf dem BioS nur empfehlen.
 
 
Am 9.11. hieß es "Film ab"
NABU Langstadt zeigte Filme aus dem Archiv des Naturkunde-Institut Langstadt

Einen stilgerechten Filmabend wie in den siebziger Jahren, mit dem Rattern eines Schmalfilmprojektors, Popcorn und Äbbelhutzel aus der Langstädter Wingert erlebten die Besucher am 9.11.2011 im alten Rathaus von Langstadt. Amateurfilme aus der Zeit von 1960 bis 1980, die hessiche Landschaft und Natur dokumentierten, waren zu sehen. Der Film einer Fahrt in den Vogelsberg, mit Ronneburg und Hoherodskopf, zeigte einen früheren Zustand der Landschaft, wie er heute nicht mehr zu sehen ist. Auch der Film einer Rheinfahrt aus den siebziger Jahren zeigte unterhalb der zahlreichen Burgen naturnahe Weinberge in den Steillagen, die heute intensiviert oder brachgefallen sind und so das Landschaftsbild verändert haben. Der Hauptfilm des Abends hatte einen Bach im Vogelsberg im Blick, wo Ende der 1950er Jahre schon seltene Arten wie Elritze, Bachforelle, Wasseramsel und Eisvogel gezeigt wurden. Zum Abschluß gab es noch einen Film mit Insektenaufnahmen, die rund um Hergershausen entstanden sind und daher von besonderem dokumentarischen Wert für die lokale Naturschutzarbeit sind.
Alle Filme stellte das Naturkunde-Institut Langstadt zur Verfügung. An diesem Institut werden unter anderem Dokumente und Belege über den früheren Zustand unserer Landschaft und Artenvorkommen gesammelt. Der NABU Langstadt bedankt sich daher für die Bereitstellung von Filmmaterial und Projektor, wodurch diese interessante Veranstaltung erst möglich wurde.

Nikolausmarkt in Langstadt leidet unter Wetter
NABU Langstadt operiert gegen Feuchte von Oben mit Feuerzangenbowle

Wenig ermutigend war der Witterungsverlauf beim Lengschder Nikolausmarkt, und entsprechend zurückhaltend war der Besuch. Dennoch war die Stimmung nicht schlecht und wer kam, hatte seinen Spaß. Auch beim NABU gab es gute Gespräche bei leckerer Gemüsesuppe, Kinderpunsch oder Feuerzangenbowle und auch weihnachtliche Artikel aus Spenden waren wieder im Angebot. Auch wenn die Kasse vielleicht nicht so voll wie im Vorjahr war: Der NABU Langstadt steht für den nächsten Nikolausmarkt bereit.
 
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