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JHV verschoben
Kühkopf im März
Hergershäuser Wiesen
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JHV

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Stunde der Wintervögel
NABU Langstadt auch bei dieser Aktion aktiv

Wie bei der Stunde der Gartenvögel hat es sich auch bei der Stunde der Wintervögel eingebürgert, daß der NABU Langstadt Interessierte bei der Identifizierung der Vögel unterstützt. In zwei Gärten kam deshalb der Vorsitzende D. Diehl zu Besuch.
Mit der Zeit könnte der Vergleich der beiden Gärten interessant werden: In dem einen Garten werden die Vögel gefüttert, der andere ist ein naturnaher Garten mit viel dürren Stauden und Totholz ohne zusätzlicher Vogelfütterung. Im Moment ist die Zeitreihe aber noch zu kurz, um sinnvolle Vergleiche anzustellen. Jedenfalls gehen die Beobachtungen in die bundesweite Zählung ein und haben schon deshalb einen Wert.
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  Lassen Sie sich persönlich von uns einladen! Wir senden Ihnen gerne ca. zwei Tage vorher eine Erinnerung.  
   
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Der Kleiber ist ein typischer Wintergast in unseren Gärten (Bild: Otto Diehl).
 
Jahreshauptversammlung verschoben
Auch die NABU-Infos für Langstadt und Harpertshausen werden erst im Spätfrühjahr erscheinen


Die Jahresplanung 2022 war noch im Oktober aufgestellt worden und dabei der Tradition folgend ein Termin für die Jahreshauptversammlung im Januar angesetzt worden - auch wenn zu erwarten war, daß sich die pandemische Lage ungünstig entwickeln würde. So kam es auch und so luden wir erst gar nicht zur Versammlung ein, sondern werden im Frühjahr einen neuen Termin ansetzen, zu dem im Vorfeld auch wieder unsere "NABU-Infos" mit der Einladung zur Mitgliederversammlung erscheinen werden.
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Kühkopf im März
Monatstour führt am 20.3. in das Europareservat


Unter den Vorzeichen der Pandemie bewußt gering beworben, war die Tour über den Kühkopf dennoch mit maximal zulässiger Teilnehmerzahl besetzt. Unter der versierten Führung von Frank Gröhl vom NABU Ried erkundete die Gruppe den Kühkopf, eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Hessens. Neben den Vögeln war auch die Botanik der Auenwälder ein wichtiges Thema. Die Insekten blieben leider etwas rar, da die Sonne zumeist hinter Wolken verborgen blieb. Am Eindrücklichsten blieben die verschiedenen Auwaldzonen. Die Weichholzaue bot einen relativ farbloses Bild, während in der Hartholzaue der Blütenflor der Frühblüher wie Scharbockskraut, Blaustern, Lerchensporn und Buschwindröschen zum vielstimmigen Frühlingskonzert der Vögel den passenden Rahmen gab.
Baumveteranen bieten seltenen Insekten wie Heldbock oder Eremit Lebensraum und allen heimischen Spechtarten Nahrung und Baugrund. So konnten neben vielen anderen Vogelarten auch fast alle Spechtarten gehört oder gesehen werden. Aber auch weniger seltene Arten konnten die Teilnehmer entzücken; wie etwa ein Fuchs, der am hellen Tag auf einer Wiesenfläche dem Mäusefang nachging.
Zum Abschluß nutzten noch einige Teilnehmer die Möglichkeit, das Infozentrum im Hofgut Gunterhausen zu besuchen, bevor es dann wieder nach Hause ging.
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Eine Durchmischung verschieden starker Bäume, die quasi verschiedene Stockwerke des Waldbestandes bilden, sind das Grundgerüst für die Artenvielfalt naturnaher Auwälder. (Bild: Dirk Diehl).
Frühblüher geben den Auwäldern im März ihr Gepräge. Für die Langstädter war der Blaustern die bemerkenswerteste Art. Sie kommt in Darmstadt-Dieburg nicht vor (Bild: Dirk Diehl).
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Kiebitz & Rohrweihe
Beobachtungen bei der "Mai-Tour" in den Hergershäuser Wiesen

Mit dem Fahrrad erkundete eine Gruppe unter Führung des NABU-Vorsitzenden Dirk Diehl am 22. Mai 2022 die Hergershäuser Wiesen, in denen der Naturschutz umfangreiche Maßnahmen zur Revitalisierung der Aue angestoßen und umgesetzt hat. Die Ergebnisse davon konnte sich die Gruppe vor Ort anschauen.
Auch wenn die oft seltenen Durchzügler schon in den ersten Maitagen verschwunden waren, gab es Interessantes zu beobachten. Gänseschwärme und Störche geben den Wiesen ihr Gepräge. Lokal sind auch wieder Flächen mit guten Beständen seltener Pflanzen wie Klappertopf und Knabenkraut vorhanden. Am eindrücklichsten auf der Tour war aber der Kiebitz. Eine Fläche, die über ein Windschöpfwerk bewässert werden kann, ist 2020 zusätzlich mit einem Zaun gegen Raubsäuger gesichert worden. Dort haben sich die Restbestände des Kiebitzes in den Hergershäuser Wiesen weitgehend zusammengezogen und auch 2022 einen guten Bruterfolg. Einige der Jungvögel waren noch flugunfähig und liefen den Teilnehmern der Tour vor die Fernglaslinse. Auch eine vorbeiziehende Rohrweihe entdeckte die Küken und versuchte eines davon als Beute zu erhaschen. Doch Kiebitze verteidigen ihre Junge und es waren sicher mehr als 40 Kiebitz-Individuen aufgestiegen, um die Weihe am Zugriff zu hindern - was auch gelang. Ähnlich vehement gingen die Vögel auch jeden anderen potentiellen Freßfeind an. Selbst Störche wurden auf Abstand gebracht. Ein beeindruckender Vorgang für die Teilnehmer und "schlagkräftiger" Beweis dafür, daß der Kiebitz bei entsprechendem Bestand jeden Raubvogel von seinen Jungen fernhalten kann. Für die nächtlichen vierbeinigen Jäger hilft diese Strategie nichts. Aber dafür gibt es jetzt den Zaun, innerhalb dessen Grenzen 2022 ca. 90% des Kiebitzbestandes im Altkreis Dieburg brütete.
Beobachtungsstopp in den Hergershäuser Wiesen: immer wieder wurde die Fahrt unterbrochen, um Erläuterungen zu interessanten Stellen zu geben oder wie hier im Bild eine Vogelsichtung mit dem Fernglas genauer zu verfolgen (Bild: Dirk Diehl).
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Beeindruckend waren die Aktionen der Kiebitze, die in Anzahl jeden Greifvogel oder Krähenvogel attackierten, der sich dem Hauptbrutgebiet näherte. Im Bild ist es ein Rotmilan, von zahlreichen Kiebitz-Individuen umgeben, die ihn immer wieder angehen - bis der Greifvogel abdreht (Bild: Dirk Diehl).
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Dürre in der Steppe
Exkursion zu den Wildpferden in eine karge Landschaft

Man braucht nicht an die Wüste Gobi zu reisen, um eine Ahnung zu bekommen, unter welchen Bedingungen die Wildpferde dort im Sommer leben. Bei der NABU-Tour am 17. Juli zum ehemaligen Truppenübungsplatz "in den Rödern" herrschte das passende Wetter und die ausgeglühte Vegetation dieses Dürresommers paßte zur Gobi. Selbst die spezialisierten Insekten zeigten sich nur spärlich und die Gruppe war froh, schließlich im Schatten am Waldrand anzukommen. Dort wenigstens konnte D. Diehl dann noch einige der bemerkenswerten Arten des Gebietes vorstellen, die im Schatten des Waldrandes deutlich aktiver waren als im offenen Gelände. Darunter so markante Arten wie Neuntöter, Kreiselwespe, Blauflügel-Ödlandschrecke, Kleiner Perlmuttfalter und westliche Beißschrecke. Es wurde den Teilnehmern einprägsam vor Augen geführt, daß selbst trockenheitsangepaßte Arten in solchen Extremsommern wie in diesem Jahr an ihre Grenzen stoßen. Was dies mit Arten macht, die weniger gut an Trockenheit angepaßt sind, wollte sich die Gruppe gar nicht erst ausmalen....
Warten auf Wasser in der "Steppe". Die anhaltende Trockenheit hat selbst bei den Trockenrasenpflanzen dafür gesorgt, daß sie ihre Blüte eingestellt haben. So präsentierte sich das NATURA-2000-Gebiet "In den Rödern bei Babenhausen" den Besuchern als dürre Fläche, wenigstens unterbrochen von den noch grünen Bäumen. (Bild: Dirk Diehl).
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Jahreshauptversammlung
Versammlung am 27. Juli ergibt keine Neuerungen beim Vorstand

Im Januar war die Jahreshauptversammlung den pandemischen Bedingungen zum Opfer gefallen und wurde daher nachgeholt. Doch auch im Sommer war dier Versammlung von Corona geprägt. Da die Kassen preüfer an Covid 19 erkrankt waren, mußten kurzfristig Kassenprüfer nachgewählt werden, die die Kasse vor der Versammlung noch prüften. Ansonsten verlief die Sitzung aber wie geplant, im Jahresbericht nahmen die Veranstaltungen wegen der Ausfälle einen kleineren Raum als sonst ein, auc h die verhältnismäßig überschaubare Ernte auf den Naturshcutzgrundstücken war schnell abgehandelt. Dafür gab der Vorsitzende etwas mehr Raum für bemerkenswerte Beobachtungen und die Pflegestation. Bei den Vorstandswahlen wurden die Vorstandsmitglieder in ihren Posten bestätigt.
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