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Berichte 2013
Vortrag Hautflügler
Jahreshauptversammlung
Vortrag Bachgau
Bauernhofbesuch
Exkursion in den Rödern
Besuch der Kiefernheide
Abend an der Lache
Obstverwertung
Gang durch den Lützelforst
Vortrag Costa Rica
Nikolausmarkt

Ein Vorgeschmack auf die warmen Jahreszeiten
Wespen, Bienen und Ameisen stoßen auf Interesse

Wer an Bienen und Wespen denkt, ist mit seinen Gedanken meist auch gleich beim Sommer, wenn er diesen Tieren häufig begegnet. Doch was weiß man über die Tiere? Eine schwere Aufgabe hatte sich Dirk Diehl für den NABU Langstadt gestellt, als er sich das Vortragsthema Hautflügler für den ersten Vortrag des Jahres am 9.1. vornahm. Diese artenreichste heimische Insektenordnung bietet vielfältige Lebensweisen und so gab es viel zu berichten. Zu viel. Etliche Themen konnten daher nur angerissen werden, etwa die vielen Wespenfamilien, die gleichwertig neben den Bienen und Ameisen stehen. Ausführlicher wurde Diehl bei staatsbildenden Artengruppen. Dies ist eine besondere Leistung der Hautflügler. Unter den staatenbildenden Insekten gehören nur die Termiten einer anderen Insektenordnung als den Hautflüglern an. Faszinierend, wie die Verständigung über Tastorgane, Duft, Geräusche und Bewegungsabläufe funktioniert. Und wie die Vorgänge in den Insektenstaaten Romanbände füllen könnten. Gerade bei Ameisen gibt es nicht nur einfache Parasiten und Schmarotzer, sondern ein eigener Kosmos ist entstanden mit Dieben, Sklavenhaltern, Betrug und Kriegen. So fehlte es nicht an Stoff, um einen interessanten Abend zu gestalten. Zum Abschluß stellte Diehl noch drei Arten vor, für die Babenhausen eine besondere Bedeutung hat. Die Heuschrecken-Sandwespe (Sphex maxillosus) war lange Jahre extrem selten und einige Jahre in Hessen nur aus Babenhausen bekannt. Die stark gefährdete Kreiselwespe (Bembix rostrata) hat das bzw. eines der individuenstärksten Vorkommen Hessens in Babenhausen. Eine Besonderheit mit bundesweiter Bedeutung ist das letzte großflächigere Vorkommen der Haarigen Holzameise (Camponotus vagus) Deutschlands in den Wäldern um Babenhausen, Stockstadt und Mainhausen. Die in den Kiefernwäldern der sandigen Flußtäler Deutschlands ehemals wohl recht weit verbreitete Ameisenart hat außerhalb unserer Region in Deutschland die allermeisten Standorte verloren und wird ansonsten allenfalls noch mit vereinzelten Nestern gefunden.
Mehr über Langstädter Hautflügler gibt es HIER.
Kreiselwespe auf Dost
Die Kreiselwespe (Bembix rostrata) auf einem Blütenstand des wilden Majorams (Origanum vulgaris). Während die anderen Grabwespen ihren Larven einen Proviant in einer verschlossenen Zelle bereitstellen und sich danach nicht mehr um die Larven kümmern, stecken die Larven dieser Art in losem Sand. Die Mutter gräbt sich immer wieder zu den Larven durch, um sie mit erbeuteten Fliegen zu versorgen.

(Bild: Dirk Diehl)
 
Reich bebilderter Rückblick zur Jahreshauptversammlung
Am 6.3.13 nutzte Dirk Diehl die Zeit für einen reich bebilderten Jahresrückblick
Da keine Wahlen anstanden, bot die Jahreshauptversammlung Raum für einen umfangreichen Rückblick auf das vergangene Jahr. Nicht nur die Naturschutzarbeit kam darin vor, auch von bemerkenswerten Beobachtungen brachte Dirk Diehl Bilder mit. Der Kassenbericht konnte wie immer recht kurz abgehandelt werden, so daß die Bilder des Jahresrückblicks auf dem Nachhauseweg noch nachwirken konnten.
 
In Sprüngen durch den Bachgau
Bilderreise am 24.4.2013 folgt dem Frühlingsverlauf.
Vor gut besetztem Saal begann die "Reise" am Wartturm im Schnee und endete dort schließlich im Spätfrühling. Dirk und Frank Ludwig Diehl präsentierten dazwischen den Bachgau mit seinen Kultur- und Naturschätzen im erwachenden Frühling; Sehenswürdigkeiten Babenhausens etwa in der Schneeglöckchenblüte, der Park Schönbusch zur Blüte von Buschwindröschen und Scharbockskraut oder Radheim zur Obstblüte. Kulturhistorische Besonderheiten und interessante Kunstschätze trug Frank Ludwig Diehl bei, Bilder der Natur - von den letzten Wintergastvögeln auf dem Main über die erste Hummel bis zu den späten Rückkehrern aus dem Süden wie der Ziegenmelker kommentierte Dirk Diehl. So entstand ein abwechslungsreiches Bild vom Bachgau, das zu eigenem Entdecken anregen sollte: Die Vielfalt der Region bietet weit mehr, als in einem Vortrag unterzubringen ist.
 
Besuch auf dem Bauernhof
Exkursion im Kuhstall bei Regen
Jede andere Wanderung oder Exkursion hätte bei dem ergiebigen Dauerregen am 26.5. ausfallen müssen. Doch auf einem Bauernhof gibt es viele Dächer und so trabte eine für die Witterungsbedingungen doch beachtliche Gruppe los, um sich auf dem Aussiedlerhof der Familie Diehl einmal umzusehen. Im trockenen Kälberstall, der früher einmal die Schweine beherbergte, begann dann die Führung über den Hof mit einigen Erläuterungen zu Betriebsgröße und Ausrichtung der Bewirtschaftung. Diehls setzen auf ein sinnvolles Wachstum und ein gewisses Maß an Spezialisierung. Ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten konzentrieren sich auf Roggenanbau und Milchvieh. Dazu kommt die Biogasanlage. Außerdem tritt die Familie als Dienstleister für Berufskollegen auf und erbringt Leistungen mit speziellen Maschinen, etwa im Pflanzenschutz. Nach den Kälbern bekamen die Kühe Besuch; Wasserbetten für Kühe und eine "Wellnessbürste" weckten Interesse und Phantasie der Teilnehmer. In der Melkanlage wurde dann auch über Probleme und Risiken bei der Umstellung auf Ökolandbau diskutiert, wie Belastungen durch Biozide und landwirtschaftlichen Verkehr im konventionellen Anbau verringert werden könnten und die Besucher hörten von Vereinbarungen mit den Wasserwerken zum Schutz des Grundwassers oder dem Kampf mit der Bürokratie. Nach einem Abstecher in eine Lagerhalle mit den Getreidebunkern und Landmaschinen stattete die Gruppe noch den Mitarbeitern der Biogasanlage einen Besuch ab. Freilich sind sie mit bloßem Auge nicht zu sehen, aber die Wirkung ihrer Tätigkeit war durch ein Sichtfenster zu sehen. Blasen steigen in der Anlage auf und es sieht aus, als koche das Substrat still vor sich hin. Die Mitarbeiter sind Abermillionen von Bakterien. Sie setzen eine Mischung aus Gülle und Maissilage um und dabei entsteht Methangas, das vor Ort in einem Spezialgenerator zur Stromerzeugung eingesetzt wird. Rechnerisch reicht der Ertrag der Anlage fast, Langstadt mit Strom zu versorgen. Gemeinsam mit den Solarzellen zur Stromerzeugung auf Langstädter Dächern wird in Langstadt somit schon mehr Strom aus regenerativen Quellen erzeugt, als die Langstädter verbrauchen. Ein gutes Gefühl, zumal die Biogasanlage bewußt so ausgelegt ist, daß Langstadts Feldflur weiterhin nicht nur zum Maisanbau dient.
Nach der interessanten, aber naßkalten Führung nutzten einige Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit der Abwärme des Generators wieder aufzuwärmen. Für die Wärme hatten sich seinerzeit leider nicht genug Langstädter interessiert, um eine kleine Fernwärmeleitung an den Ortsrand zu führen. Das hätte die Energiebilanz der Biogasanlage nochmals deutlich verbessert.
Wir danken der Familie Diehl für die Zeit, die sie uns gewidmet hat und ihre Auskunftsfreude. Auch wenn das Wetter schlecht war, die Tour wird in guter Erinnerung bleiben und sicherlich einmal wiederholt werden.
Kühe sind neugierig. Diese Kuh verfolgte interessiert die Führung in der Melkkammer, die gegen den Stall nur durch eine Stange abgegrenzt ist.


(Bild: Dirk Diehl)
Menschen sind auch neugierig. Durch ein Kontrollfenster kann man die gärende Masse im Behälter der Biogasanlage sehen. Das aufsteigende Gas wird dann zur Stromerzeugung verbrannt.


(Bild: Dirk Diehl)
 
Gewitter verkürzt Exkursion auf den ehemaligen Übungsplatz
Wetterpech des NABU Babenhausen bei den Exkursionen setzt sich bei gemeinsamer Exkursion mit dem NABU Langstadt fort
Am 9.6.2013 boten NABU Langstadt und NABU Babenhausen eine gemeinsame Exkursion in das FFH- und Vogelschutzgebiet in den Rödern bei Babenhausen an. Das Gebiet umfaßt in etwa das von den Amerikanern bis zu deren Abzug als Übungsgelände beanspruchte Areal südlich der Kaserne. Nach einem kurzen Überblick über die Entstehung der Kaserne mit dem Übungsgelände wendete sich die Gruppe dem aktuellen Zustand zu. Nach dem vielen Regen des Frühjahrs war es kaum vorstellbar, daß hier nur eine spärliche und niedrige Vegetation existieren kann. Alles war grün und schien noch kräftig weiter wachsen zu wollen. Dennoch verraten die vorhandenen Pflanzenarten dem Kenner den wahren Charakter des Gebietes: Dirk Diehl zeigte unter anderem Silbergras, Sand-Flockenblume und Sandstrohblume als typische Vertreter von trockenen Sandrasen. Feldgrille und Vögel äußerten sich nur zaghaft, wohl die nahende Gewitterfront spürend. Dennoch konnten Schwarzkehlchen und Heidelerche beobachtet werden und auch die Feldgrille sang noch für alle Teilnehmer wahrnehmbar. In ihrem Element war die Kreuzkröte, die sich diesjahr in den Pfützen kräftig vermehren konnte. Bis zum Wald gelangte die Gruppe nicht mehr; das einsetzende Gewitter war der Gruppe dann doch zu riskant. Lediglich ein ausgefressenes Hirschkäfer-Männchen im Gelände erinnerte daran, daß der Waldanteil mit seinen alten, anbrüchigen Eichen ein wertvolles Element des Gebietes ist. Auf dem Rückweg im Regen scherzte Diehl, daß immerhin nur die Hälfte der Veranstaltung ins Wasser geriet, während der NABU Babenhausen bei seinen Exkursionen davor immer vollständig im Regen unterwegs war. Somit sei das gemeinsame Angebot der beiden Ortsgruppen wettertechnisch für die Babenhäuser schon ein Gewinn.
 
In der Hitze durch die Kiefernheide
Radrundfahrt am 21.7.2013 mit passendem Wetter
"Diesmal wird es nicht regnen", versprach Dirk Diehl als Leiter der 2. gemeinsamen Exkursion der NABU-Ortsgruppen Langstadt und Babenhausen in Anspielung auf die letzte Veranstaltung. In der prallen Sonne machte sich eine umfangreiche Radlergruppe auf, um die Kiefernwälder nördlich von Babenhausen zu erkunden. Die lichten Kiefernwälder Babenhausens haben das Flair des Südens - und dazu paßte auch das heiße Wetter. An verschiedenen Stationen erläuterte Dirk Diehl, was es mit den Kiefernwäldern auf sich hat. Er zeichnete ein Bild der Landschaft am Ende der Eiszeit, die Aue der Gersprenz, an deren Flanken sich Dünenketten gebildet haben, die später durch intensive menschliche Nutzung teilweise wieder aktive Wanderdünen wurden. Die anspruchslose Kiefer war der einzige Baum, der auf diesen Böden wieder Fuß fassen konnte und bis ins letzte Jahrhundert hinein war der Kiefernwald auch Viehweide, was dem Wald bis heute sein Gepräge gibt - allerdings auch der Grund ist, warum manche Strukturen und Arten allmählich verschwinden - ca. 80 Jahre nach dem Ende der Waldweide. Hochbedrohte Arten, die in Hessen oder sogar bundesweit eine ihrer letzten Refugien im Babenhäuser Raum haben, leben hier. Beispiele sind Ziegenmelker, der Weiße Waldportier oder die Haarige Holzameise. Eine Besonderheit der Wälder sind immer wieder oberflächennah vorhandene Tonlinsen, auf denen sich Feuchtgebiete entwickeln konnten; auch Niedermoore mit Torfmoos und Wollgras sind darunter. Das erhöht die Artenvielfalt der Region ebenso wie die aufgelassene Kiesgrube im Dudenhöfer Wald, die inzwischen als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde und deren Beobachtungsstand die Gruppe ebenfalls besuchte. Das war ein Kontrast: sattes Grün an den Flachufern, mit Kleinseggen und Pillenfarn. Im Kiefernwald Dürre, das Gras braun - nur die Heide war noch grün. Dennoch flogen einige Falter auf der Suche nach Blüten und Partnern durch den Wald: C-Falter, Kaisermantel und Quittenvogel als typische Arten lichter Wälder, aber auch Wiesenarten wie der Hauhechelbläuling waren unterwegs. Um einige Eindrücke reicher waren am Schluß die Teilnehmer und mancher dachte vielleicht nach dem Radeln in dem spärlichen Schatten der Kiefern: "Ein paar Regentropfen wären vielleicht doch nicht verkehrt gewesen....."
 
Abendrundgang an der Lache
Bei dem Rundgang am 16.8. wird die Abendstille zum Erlebnis
Eine eher kleine Gruppoe kam zusammen, um von der Babenhäuser Reithalle ausgehend einen Spaziergang durch die Abenddämmerung in die Dunkelheit zu unternehmen. Von ein paar lärmenden Gänsen auf dem Weg zum Schlafplatz abgesehen überraschte die meisten Teilnehmer die Ruhe. Die Balzphase der Vögel mit den Reviergesängen ist vorbei und so geht es ruhig zu im Wald - vom leisen schnurrenden Gesang der Waldgrille und dem lauteren des Grünen Heupferdes auf den Lichtungen abgesehen. Erst wenn es dunkelt, sind manche Vögel - und zwar mit Warnlauten - zu hören: Die Zeit der nachtaktiven Räuber bricht an. Wohl hörte die Gruppe das Rotkehlchen warnen, einen Räuber wie Marder oder Fuchs bekam sie aber nicht zu Gesicht. Schließlich stellten sich auch die Fledermäuse ein, zunächst nicht die erwarteten Waldbewohner wie der Abendsegler, sondern die Zwergfledermaus. Sie fliegt von den Dörfern her kommend in die Wälder ein, um insbesondere entlang der Waldwege und auf Lichtungen Insekten zu fangen. Dann traten noch Bartfledermaus, Breitflügelfledermaus und Mückenfledermaus an den Waldwegen auf. Neben den Fledermäusen waren die Gesänge der Heuschrecken, die auch im Ultraschalldetektor zu hören sind, die Begleitmusik des Abends. Der Abendsegler, der als erste Fledermaus erwartet wurde, kam erst ganz zum Schluß kurz zu Gehör, als die Gruppe bereits an die Reithalle zurückgekehrt war. Er bewies damit erneut, daß man bei der Begenung mit der Natur vieles planen und erwarten kann, aber nicht erwarten darf, daß alles wie erwartet läuft.
 
Langstädter Obst erfreut die Kelterer
Rund 9 Tonnen Äpfel vom Wingertsberg gelangen in die Kelterei
Wer bei der Kelterei Petermann in Großostheim seinen Apfelsaft kauft, wird in diesem Jahr einen guten Schuß Langstädter Äpfel darin vorfinden. Noch nie wurde dort vom NABU Langstadt eine so große Menge an Äpfeln eingeliefert. Motivationsschub war die schlechte Ernte am Spessartrand, wodurch dem NABU gute Konditionen angeboten worden waren. Und der Wingertsberg bot in diesem Jahr eine große Menge an Äpfeln. Trotz dem Schwund durch Obstdiebstahl versorgte der NABU Langstadt außerdem noch die Naturschutzscheune am Reinheimer Teich für ihr Kelterfest, verkaufte den Ertrag einer Sorte an einen renommierten Apfelweinkelterer im Odenwald für seinen sortenreinen Apfelwein und auch einige der Helfer konnten sich mit Obst versorgen. Als Beitrag zur Jugendarbeit durfte auch die Naturschutzjugend-Gruppe aus Schaafheim Äpfel lesen, die ihre Ernte für Ihren Getränkebedarf in einer Kelterei einsetzten.
 
Auch ein Regenschauer hielt sie nicht auf
Wechselhaftes Wetter macht die naturkundliche Wanderung zur Herausforderung
Die letzte Wanderung des Jahres fand am 8. September unter etwas launischen Wetterbedingungen statt. So fanden sich auch nur wenige Personen am Treffpunkt ein, die es trotz drohender Wolken wagen wollten, den Lützelforst näher kennen zu lernen.
Vorbei an den letzten Feuchtwiesen Langstadts ging es dann in den Lützelforst, wo es interessante Pilze, sowie einem Auwald ähnliche Waldbilder zu bestaunen gab. Freilich waren die vorgesehenen Insektenbeobachtungen nur eingeschränkt möglich. Die Insekten hatten offensichtlich anders gehandelt als die Exkursionsteilnehmer und sich vor dem Regenschauer, der auf die kleine Gruppe niederging, rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Danach ging es weiter durch den Langstädter Teil dieses Waldes, der mit starken Eichen und zeitweise überschwemmten Flächen eine der letzten Fundorte des Moorfrosches in Hessen darstellt. Ein Kurzbesuch bei einem Überbleibsel des letzten Krieges - ein mit Wasser gefülltes ehemaliges Bombenloch - erbrachte dann doch noch ein paar Insektenfunde: eine stattliche Anzahl von Individuen des Gelbrandkäfers hielt sich in dem Gewässer auf, das nach der Beseitung des bis an das Ufer reichenden Fichtenbewuchses nun genug Licht erhält, daß sich Wasserpflanzen und Libellen in dem Gewässer entwickeln können. Da der Regen aufgehört hatte, tauchte tatsächlich eine Libelle auf, auch eine paar Heuschrecken ließen sich nun sehen.
Der Rückweg verlief über Hohe Straße und Markwald überwiegend bei Sonnenschein, so daß die Teilnehmer getrocknet und wohlgemut wieder in Langstadt ankamen.
 
Vortragsabend unter tropischen Vorzeichen
Yvonne A. Lücke berichtet am 8. November von Costa Rica
Beim letzten Vortragsabend des Jahres stand ein Reisebericht auf dem Programm. Im Rahmen ihres Biologiestudiums nahm Yvonne A. Lücke an einer Reise nach Costa Rica teil, wo sie tropisches Leben und dank der Kontakte ihres Professors Forschungsstationen für ausländische Wissenschaftler ebenso wie für costaricanische Studenten nutzen konnten. Der durch die Erlebnisse mit den Mitstudenten und Einheimischen gewürzte Vortrag vermittelte einen Eindruck von der reichen biologischen Ausstattung des Landes, aber auch von den Schwierigkeiten, diese dauerhaft zu erhalten.
 
Lengschder Nikolausmarkt auch 2013 mit dem NABU
wie in den Vorjahren bereicherte der NABU mit mittelalterlich gewandeten Helfern den kleinen Langstädter Markt am 7. Dezember.
Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Schaafheimer Ameisenarmee, die Kindergruppe des NABU Schaafheim - hatte der Stand mehr Naturschutz-Profil bekommen: Die Kindergruppe hatte Vogelfutter für die Winterfütterung besorgt und Fettfutter hergestellt, welches sie am Stand erfolgreich feilbot. So ergaben sich wieder zwanglos Gespräche über Naturschutzthemen, nicht selten bei einem Becher heißen Apfelpunsch, einer Tüte getrockneter Apfelstücke vom Wingertsberg oder den leckeren Lebkuchen von Naturkost-Diehl, der das Zelt mit dem NABU teilte und die Kinder vom NABU Schaafheim mit angemessener Kleidung ausstattete.
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Bild: Dirk Diehl
         
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