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Übersicht Altkreis Dieburg NO. D. Diehl
Zuwachs beim NABU Langstadt
Mitglieder von aufgelösten Ortsgruppen finden neue Heimat beim NABU Langstadt
Es ist traurig, aber wohl eine Entwicklung der Zeit: Nachdem sich keine Personen für die Vorstandsarbeit mehr finden, lösen sich Ortsgruppen des NABU auf. So passiert auch in unserer Nachbarschaft. Seit dem 1. Januar sind die Mitglieder der Gruppen Schaafheim und Hergershausen dem NABU Langstadt zugeordnet. Die Mitgliederzahl ist damit von rund 190 auf 440 angestiegen. Eine Herausforderung für uns, die neue Strukturen erfordert. Wir sehen dies aber auch als Chance, neue Ideen umzusetzen. Wir wünschen uns "Ortsabteilungen", die sich ohne überflüssigen Formalkram um die praktische Arbeit vor Ort kümmern. Spaß, Gemeinschaft und Freude an der Natur soll Motivation fürs Mitmachen sein.
Alle Mitglieder sind aufgerufen, sich zu beteiligen, damit wir gemeinsam Wege zur Umsetzung dieser Vision finden können.
TEILNEHMEN
  Die letzten Male zu spät an unsere Veranstaltung gedacht?  
  Lassen Sie sich persönlich von uns einladen! Wir senden Ihnen gerne ca. zwei Tage vorher eine Erinnerung.  
   
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Der nordöstliche Altkreis Dieburg: Schwarz geschrieben: Orte mit NABU-Gruppen. Blau hinterlegt: Betreute Fläche des NABU Langstadt seither. Gelb: die 2026 dazu gekommene Fläche (Karte D. A. Diehl)
  Mögen Sie Äpfel?  
  Helfen Sie uns bei der Obstwiesenpflege und Ernte, Helfer erhalten Obst von den Naturschutzflächen kostenlos! Melden Sie sich bei Susanne Diehl.  
   
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Meisengelege unausgebrütet. D. Diehl
Jahreshauptversammlung trägt Änderungen Rechnung
Neue Aufgaben mit größerem Vorstand angehen
Die Jahreshauptversammlung am 28.1.2026 stand vor einigen Herausforderungen. Zum Einen konnte durch extrem kurzfristigen Ausfall des bisherigen Kassenwartes der Kassenbericht nicht abgegeben und somit die Kassenführung nicht entlastet werden, zum Anderen war gewünscht, die Ortsteile auch im Vorstand zu repräsentieren.
Der Bericht des Vorstandes begann diesmal zur Information der Mitglieder aus den neu hinzugekommenen Orten mit einer Vorstellung des NABU Langstadt mit seinen bisherigen Tätigkeiten.
Im Rahmen des Jahresberichtes wurden dann viele der eingangs angesprochenen Themen der chronologischen Reihenfolge folgend nochmals aufgegriffen und speziell für 2025 erläutert. Darüber hinaus ging Diehl in seinem Bericht auch auf bemerkenswerte Beobachtungen und Ereignisse außerhalb der Ortsgruppenarbeit ein. Dazu kam die eine oder andere Anmerkung zu Entwicklungen im Kreisverband, der Landespolitik oder den Herausforderungen des Klimawandels.
Die anschließende Vorstandswahl brachte auf den ersten beiden Plätzen keine Änderung. Erfreulicherweise konnte ein Nachfolger für den aus dem Amt scheidenden Kassenwart Richard Günther gefunden werden. Zusätzlich fanden sich weitere Beisitzer, die im Rahmen der Vorstandsarbeit neue Impulse für die weitere Entwicklung des NABU Langstadt setzen können.

Die anschließende Delegiertenwahl für die Kreisversammlung brachte erfreulicherweise die erforderliche Anzahl von 9 Personen zusammen.

Mit den Ergebnissen der Jahreshauptversammlung geht der NABU Langstadt mit neuen Impulsen seine Arbeit an, wenngleich mit der Entlastung der Kassenführung noch eine "Hausaufgabe" aus 2025 zu erledigen ist und die Organisation der Arbeit in den neu hinzugekommenen Orten bewältigt werden muß. Dazu braucht es aber auch noch Mitwirkende vor Ort, weshalb Diehl in seinem Schlußwort dazu aufrief, Mitglieder aktiv auf Mitarbeit anzusprechen.
Nistkastenkontrollen im Jahresbericht: Zunehmend werden Gelege nicht ausgebrütet. (Bild D. A. Diehl)
Bei der Heuerente. D. Diehl
Thema im Jahresbericht: Heuarbeit im Wingertsberg (Bild D. A. Diehl)
Wanderfalke n Transportbox. D. Diehl
Thema im Jahresbericht: Pflege von Findlingen: Hier kommt ein Wanderfalken-Individuum wieder frei. (Bild S. Diehl)
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Ostereier mit Naturmotiven. D. Diehl
Ostern & Natur
Am 25. März verknüpften die Brüder Diehl Natur und Kultur um Ostern

Mit einer Bildexkursion durch die Zeit aus dem Winter zum Osterfest bot der NABU Langstadt einen Vortrag, der die Verbindung unserer Kultur mit der Natur aufzeigt. Wie das Frühlingserwachen in heidnischen und christlichen Bräuchen eine Rolle spielt und interssante biologische Fakten zu den typischen "Ostertieren" wurden mit stimmungsvollen Frühlingsbildern und Hinweisen zur umweltfreundlichen Gestaltung des Osterfestes kombiniert. Die Anwesenden konnten außerdem eine kleine Kollektion österlicher Objekte wie Grußkarten, kunstvoll bemalte und mit Pflanzenfarben gefärbte Eier betrachten. Alle Besucher fanden, daß der Abend ein noch größeres Publikum verdient hätte.
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Neben den klassischen Ostertieren gab es im Vortrag auch Naturmotive auf künstlerisch gestalteten Eiern (Bild D. Diehl)
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Blick auf den Reinheimer Teich. D. Diehl
Tour in kleinem Kreis
Radtour zum Reinheimer Teich und zur Naturschutzscheune

Mit einer übersichtlichen Gruppe ging es am 10. Mai per Fahrrad zum Reinheimer Teich und zur Naturschutzscheune. Anlaß für dieses Ziel war das 50jährige Bestehen des Naturschutzgebietes Reinheimer Teich. Deshalb auch die Ausstellung zum Gebiet in der Naturschutzscheune. Schon bei der Anreise beeindruckte das Areal, als es von den Höhen nordwestlich Habitzheims in den Blick kam. Inzwischen liegt das Gebiet auch nicht mehr isoliert in intensiver Landwirtschaftsfläche. Dank vieler Maßnahmen im Umfeld ist es zu einer besonders wertvollen Zone in einem naturnahen Umfeld des Natura 2000-Gebietes "Untere Gersprenzaue" geworden. Zahlreiche Wasservögel, Störche und die Sänger im Schilf deuten die Bedeutung des Gebietes nur an. Das wurde dann in der Austellung deutlich, in der die ganze Bandbreite der Arten- und Lebensvielfalt im Gebiet gezeigt wurde. Und das nicht auf trockenen Tafeln, sondern in einer erlebnisorientierten Ausstellung, die bei den Mitfahrenden gut ankam. Auf dem Rückweg lohnte sich dann noch besonders der Blick auf jenen Bibersee, der im letzten Jahr eigentlich Ziel einer der NABU-Touren war und dann aber wegen Wassermangels trocken gefallen war: Letzte Durchzügler zeigten sich dort wie Kampfläufer, Bruchwasserläufer und Lachmöwe, aber auch seltene Kandidaten für ein Brut wie Löffelente, Kiebitz und Flußregenpfeifer waren zu beobachten und bildeten den perfekten Abschluß zu den im Fokus des Natura 2000-Gebietes "Untere Gersprenzaue" stehenden Arten.
Der Reinheimer Teich kommt in den Blick (Bild D. Diehl)
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Wie in einem echten Schilfpfad muß der Besucher der Ausstellung durch Lücken im Schilf peilen oder sich Stellen begeben, wo sich das Schilf öffnet... (Bild D. Diehl)
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